
Dieser Kommentar beginnt erstaunlich reflektiert.
Der Verfasser räumt ein, dass schwer zu begründen sei, warum einzelne Blutbestandteile überhaupt unter das biblische Blutverbot fallen sollten.
Er schreibt sogar, dass die bisherigen Erklärungen in den Publikationen für ihn:
„weren’t really sufficient“
Also: Die bisherigen Begründungen waren für ihn selbst nicht wirklich überzeugend.
Das wäre eigentlich der perfekte Moment für die nächste Frage:
Warum war etwas jahrzehntelang verboten, wenn die biblische Begründung dafür offenbar so schwach war?
Doch dann kommt der gedankliche Notausgang:
„apostates and opponents are absolutely furious about this“
Plötzlich geht es nicht mehr darum, ob die alte Lehre richtig war.
Jetzt geht es darum, wie böse oder voreingenommen die Kritiker angeblich seien.
Und am Ende folgt noch die Warnung:
„I hope people don’t get swayed by the apostate narrative.“
Er war argumentativ fast am eigentlichen Problem angekommen.
Dann wurde aus der Sachfrage wieder eine Apostatenfrage.
Manchmal ist der Weg zur Erkenntnis erstaunlich kurz – bis die Organisation ins Spiel kommt.


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