Mahnmal für Zeugen Jehovas : Wer darf für diese NS-Verfolgten sprechen?

Ein bemerkenswerter FAZ-Gastbeitrag von Historiker Tim B. Müller stellt eine wichtige Frage: Verdienen die im Nationalsozialismus verfolgten Bibelforscher und Zeugen Jehovas ein würdiges Gedenken? Ja, selbstverständlich.

Aber darf die heutige Wachtturm-Organisation die Deutungshoheit über diese Opfergruppe beanspruchen?

Der Artikel zeigt, warum historisches Gedenken wissenschaftlich sauber, plural und frei von organisatorischer Vereinnahmung bleiben muss. Gerade weil die verfolgten Bibelforscher nicht einfach mit den heutigen Zeugen Jehovas gleichgesetzt werden können, ist diese Differenzierung dringend notwendig.

Ein lesenswerter Beitrag über Erinnerungskultur, historische Verantwortung und die Grenzen religiöser Selbstdarstellung.

Zum Artikel

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/neues-denkmal-in-berlin-zeugen-jehovas-als-opfer-der-nationalsozialisten-accg-200952886.html

Artikel von Tim B. Müller

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